Die Zukunft der Medizin heißt Evidenz.

Gesundheit ist in vielerlei Hinsicht ein sensibles Thema. Bereits im Rahmen des Qualitäts- und Risikomanagements steht nicht nur die Frage, ob die eingesetzten Produkte und Methoden vermeidbare Schäden am Patienten verursachen können im Mittelpunkt, sondern insbesondere auch die Frage, ob der gewünschte Nutzen des Produktes auch tatsächlich eintritt. Diese Fragen lassen sich nur durch eine evidenzbasierte Medizin verlässlich beantworten. QuR.digital widmet sich daher der Schaffung und Einhaltung von Standards für sowie der Begleitung von Evaluationen digitaler Produkte in der Medizin und kann dabei auf starke Partner aus dem Bereich Studienleistungen und Versorgungsforschung zurückgreifen.

Schritt 1: Evaluationskonzept

Am Anfang steht das Evaluationskonzept. Mit dem Digitale Versorgung Gesetz (DVG) wurden Regelungen in das Sozialgesetzbuch V aufgenommen, die erstmals eine Grundlage für die Erstattung digitaler Gesundheitsanwendungen (diGA) geschaffen haben. Die Erstattungsfähigkeit einer solchen Anwendung hängt maßgeblich von ihrem positiven Versorgungseffekt ab. Dieser ist im Rahmen einer einjährigen Erprobungsphase durch Studien zu belegen. Für die effektive Planung und Durchführung der Erprobungsphase ist im Vorwege die Erstellung eines Evaluationskonzeptes unerlässlich. Wir beraten und unterstützen Sie bei der Erstellung eines solchen Evaluationskonzeptes und machen Sie damit fit für die Erprobungsphase.

Schritt 2: Studienbegleitung

Digitale Gesundheitsanwendungen (diGA) werden erst seit kurzem für Leistungen im Gesundheitssystem herangezogen. Allerdings waren die bisher durchgeführten Evaluationen und Überprüfungen noch recht oberflächlich und in der Folge wenig aussagekräftig. Für den nachhaltigen Einsatz digitaler Gesundheitsanwendungen in der Medizin ist eine umfassende Evaluation und Überprüfung jedoch unerlässlich. Das von QuR.digital gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern entwickelte Konzept der Digital-Aktiv-Studie (DAS) bietet für dieses Problem eine Lösung. Basierend auf dem Evaluationskonzept steht neben dem Nachweis eines positiven Versorgungseffektes auch die Einbeziehung der digitalen Kommunikation mit Patienten, Ärzten und sonstigen Beteiligten im Vordergrund. Damit trägt die Digital-Aktiv-Studie dem Umstand Rechnung, dass für den Rahmen der Evaluation die digitalen Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden können und die Datenmedizin auch an dieser Stelle für effektive und nachhaltige Ergebnisse herangezogen werden kann.

Schritt 3: Preisverhandlung

Das Digitale Versorgung Gesetz (DVG) sieht abschließend vor, dass die Hersteller digitaler Gesundheitsanwendungen (diGA) über die Höhe der Erstattungsleistungen für ihr Produkt in Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband treten müssen. Dabei können für die Ermittlung des Preises verschiedene Methodiken zur Anwendung kommen. Die optimale Planung und Vorbereitung der Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband ist unerlässlich um den höchst möglichen Preis für das Produkt zu erzielen. QuR.digital unterstützt Sie bei der Wahl der passenden Methodik zur Preisfindung und begleitet Sie aktiv durch die Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband.